TU Berlin

Fachgebiet SchienenfahrzeugeEnergie & Antrieb

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EVIAK-Drehgestell

3D-Modell des EVIAK Drehgestells
Lupe

In den letzten zwei Jahren wurde am Fachgebiet Schienenfahrzeuge das innengelagerte Drehgestell „eviak“ für den Schienengüterverkehr entwickelt. Der Name des Drehgestells leitet sich aus der ursprünglichen Motivation des Projektes ab. Das Ziel war es ein energieeffizientes, verschleißarmes, instandhaltungs- und akustik-optimiertes, sowie kosteneffizienten Drehgestell zu entwickeln. Das Projektkonsortium setzte sich aus drei Industriepartnern und zwei Universitäten und einer gemeinnützigen Forschungseinrichtung zusammen. Alle Projektpartner waren und sind Teil des Netzwerkes bahntecnet. Die Aufgaben des Fachgebiets Schienenfahrzeuge waren neben der Inhaltlichen Projektleitung, die:

• Erstellung eines Drehgestellkonzeptes mit radialer Einstellbarkeit der Radsätze

• Auslegung der Primärfederung gemäß den Anforderungen der DIN EN 14363

• Entwicklung eines Telematikkonzeptes sowie die

• Berechnung der Radsatzwelle

 

Projektpartner:

Antriebstechnik und Energiefluss

Lupe

Bei dieselbetriebenen Fahrzeugen ist die Kraftübertragung entschiedend für den Wirkungsgrad und wird auf den jeweiligen Einsatzzweck des Fahrzeuges angepasst.

Energieeffizienz und LCC-Untersuchungen

Das System Bahn gehört bereits zu den energieeffizienten Verkehrsmitteln, da u.a. der Rad-Schiene-Kontakt sehr reibungsarm ist und Bremsenergie ins Netz zurückgegeben wird. Verbesserungen sind jedoch auch hier möglich und können durch Fahrweise und Betrieb als auch durch die Fahrzeugtechnik erzielt werden. Letzteres wird bei uns untersucht und ist z.B. in den Themen:

  • energiearmer Lauftechnik (LEILA-DG)
  • optimale Paarung der Rad-Schiene-Profile
  • Energierückgewinnung durch Wärmetauscher
  • Gewichtseinsparung beim Fahrzeugbau

ECORailS

Lupe

Der regionale Schienenverkehr besitzt ein großes Potential für eine effiziente Energienutzung. Eine Möglichkeit diese bei Schienensystemen zu verbessern, ist die Neuausschreibung von Rollmaterial durch regionale Verwaltung , um neue Kriterien für die nächsten 30 Jahre festzusetzen.
Im europäischen Eisenbahnmarkt dominieren zunehmend Ausschreibungen, während die Funktion der öffentlichen Verwaltung, die für verschiedene Zulassungskriterien verantwortlich ist, noch relativ neu ist. Mehr und mehr Verwaltungen sind verantwortlich die Ausschreibungen, ohne entsprechende Entscheidungen über Energiekriterien anzuwenden. ECORailS möchte europaweit anwendbare, rechtsgültige Leitlinien erarbeiten, erproben und bekannt machen. Diese zeigen Behörden auf, wie energieeffiziente Maßnahmen sinnvoll bei der regionalen Vergabe eingebracht werden können. Vier regionale Verwaltungen (Berlin, Öresund, Brescia und Timisoara), welche unterschiedliche und rechtliche Voraussetzungen in Europa repräsentieren, werden die Integration der Energiekriterien anhand von realen Ausschreibungen qualitativ testen.

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