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Aktuelles

Forschungsvorhaben "AmaBPro"

Donnerstag, 04. März 2021

Lupe

Das Fachgebiet Schienenfahrzeuge und die DB Cargo AG haben ein dreijähriges Projekt zur Untersuchung und Erprobung der Automatisierung im Schienengüterverkehr gestartet. Im Rahmen des Projekts „Aufbau eines Testfeldes für die Automatisierung der Bremsprobe im SGV“ (kurz: AmaBPro) wird die Betriebstauglichkeit von vier bereits am Markt erhältlichen Bremsprobesystemen erprobt. Außerdem wird ein standardisierter Anforderungskatalog für die flächendeckende Einführung in Europa erarbeitet. Bei der Bremsprobe wird die Funktionsfähigkeit des Bremssystems überprüft. Es ist ein elementarer und zeitaufwändiger Arbeitsschritt der Zugvorbereitung, und dessen Automatisierung trägt zur Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs bei. Das Projekt ist vom BMVI aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Förderprogramms Z-SGV gefördert.

 

 

Aktuelles Eisenbahnwesenseminar Sommersemester 2021 *Online-Veranstaltung*

EWS im Sommersemester 2021 - Programmübersicht der Online-Veranstaltung

Fachgebiet Schienenfahrzeuge für wissenschaftliche Begleitung bei Pilotprojekt zur Erprobung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) im Schienengüterverkehr ausgewählt

Montag, 07. Dezember 2020

Digitale Automatische Kupplung
Lupe

Die Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) ist das wichtigste Innovationsprojekt im Schienengüterverkehr seit Jahrzehnten. Neben der Automatisierung des Kuppelvorganges ermöglicht die DAK die Versorgung von Güterwagen mit Strom und den Austausch von Daten im Zugverband. Vor der europaweiten Einführung sind umfangreiche Versuche notwendig, um zu gewährleisten, dass die Kupplung die gesteckten Anforderungen erfüllt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) führt das Konsortium „Digital Automatic Coupling for Europe“ (DAC4EU) bestehend aus DB Konzern, DB Cargo, Rail Cargo Austria und SBB Cargo sowie den Wagenhaltern VTG, ERMEWA und GATX diese Tests in den Jahren 2020 bis 2022 durch.

Wir freuen uns, dass das Konsortium sich entschieden hat, das Fachgebiet Schienenfahrzeuge mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes zu beauftragen, und knüpfen damit an unsere Forschungsergebnisse aus den letzten Jahren rund um die DAK an. Dazu gehören u.a. die Erstellung des Berichtes „Technik DAK“ im Rahmen der „Studie zur EU-weiten Migration eines Digitalen Automatischen Kupplungssystems (DAK)“ ­ ebenfalls im Auftrag des BMVI ­ sowie die Durchführung der Studie „Dynamische Parameter der DAK“ für den Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr (TIS) in diesem Jahr.

Dissertation Verteidigung

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Ehrenrunde im Doktorwagen
Lupe

Am 18 September fand die Verteidigung der Dissertation von unserem langjährigen Kollegen Herrn Daniel Jobstfinke statt. Das Thema seiner Dissertation lautet: „Güterzuglängsdynamik - Eine globale Sensitivitätsanalyse als Basis für Erkundung, Erfassung und Prädiktion“.

Der aktuellen Lage entsprechend erfolgte die Live-Teilnahme des Publikums via Webstreaming. Nichtdestotrotz ließen es sich die Kollegen - den Traditionen des Fachgebiets folgend - nicht nehmen einen passenden Doktorwagen bereit zu stellen. Mit diesem erfolgte die letzte Ehrenrunde um die alte Wirkungsstätte.

Wir gratulieren zu der Dissertation, die mit summa cum laude abgeschlossen wurde.

Fachgebiet unterstützt EXIST-Gründerstipendium "PANTOhealth"

Donnerstag, 08. Oktober 2020

Stromabnehmer
Lupe
Farzad Vesali
Lupe

Das FG Schienenfahrzeuge unterstützt das vom Forschungszentrum Jülich GmbH geförderte EXIST-Gründerstipendium "PANTOhealth". Als Ausgründung unseres Fachgebietes helfen wir den Stipendiaten bei ihrer Arbeit. 

PANTOhealth befasst sich mit den Stromabnehmern der Bahn. Ziel ist es, mit Blick auf Stromabnehmerüberwachung und Oberleitungsprüfung den Verschleiß zu verringern und damit Wartungskosten sparen zu können.

 Die Stipendiaten sind Farzad Vesali (Bild), Mina Kolagar und Morteza Nokhodian Esfahani.

Workshop on Rail Technology 2019 in Poznan / Polen

Freitag, 06. Dezember 2019

Studentengruppe mit Begleitern in Poznan
Lupe

Zum bereits zehnten Mal fand vom 17. – 23. November 2019 der „Workshop on Rail Technology” in Kooperation mit der TU Delft und der TU Poznan statt. Die diesjährige Veranstaltung wurde von der TU Poznan organisiert und bot jeweils zehn Studierende der drei teilnehmenden Universitäten die Möglichkeit, an Exkursionen zu Unternehmen im Bereich des Betriebs und der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen, an Gruppenarbeiten in interdisziplinären und internationalen Teams und an Vorlesungen zu aktuellen Themen im Bereich des Schienenverkehrs teilzunehmen.

Das Exkursionsprogramm umfasste u.a. einen Besuch eines neu gebauten Straßenbahndepots des lokalen Betreibers MPK Poznan, eines Instandhaltungswerkes für Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ALSTOM Pendolino und des elektronischen Stellwerkes für die Steuerung des Bahnbetriebs im Raum Poznan. Im Rahmen der Gruppenarbeiten beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Themen wie dem autonomen Fahren auf der Schiene, alternativen Antriebskonzepten für Schienenfahrzeuge oder dem Gütertransport durch Straßenbahnen in urbanen Räumen. Eine Reihe von spannenden Vorlesungen wurde durch wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Poznan gestaltet und bot u.a. Einblicke in das Sicherheitsmanagement im Bahnsektor und die Identifikation von Lärmquellen bei Straßenbahnen. Rund um die fachlichen Inhalte organisierte die TU Poznan ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Einblicken in die lokale Geschichte und Kultur.

Wir danken der TU Poznan für die hervorragende Organisation und die großartige Gastfreundschaft. Der nächste Workshop wird - voraussichtlich im November 2020 - an der TU Delft stattfinden.

 

 

Die Schiene zum Fliegen bringen: Projekt „Aero-Ferro Benchmark“ geht an den Start

Freitag, 13. September 2019

ERMEWA SA, GATX, ÉCOLE CENTRALE DE LYON UND TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN UNTERZEICHNEN VERTRAG ZUR ZUSAMMENARBEIT

Out of the box! Die europäischen Wagenhalter Ermewa SA und GATX beschreiten gemeinsam mit den Universitäten École Centrale de Lyon und Technische Universität Berlin neue Wege. Mit ihren  Unterschriften besiegelten sie heute in Lyon die Kooperation am Projekt „Aero-Ferro Benchmark“. Im Zentrum des neu etablierten Forschungsschwerpunkts steht die Frage: Was kann der Schienengüterverkehr von der Luftfahrt lernen – und umgekehrt? Der Luftfahrtindustrie ist es in der Vergangenheit gelungen, den Schalter umzulegen und heute effizienter und profitabler am Markt zu agieren. Ziel der vier Kooperationspartner ist es, auch für den Schienengüterverkehr entsprechende Impulse zu setzen. Dazu sollen Prozessgestaltung, Business-Modelle und Sicherheitskultur im Schienengüterverkehr und in der Luftfahrt wissenschaftlich fundiert verglichen und evaluiert werden, wie sich Best-Practice-Lösungen auf den Sektor übertragen lassen.

Die komplette Mitteilung finden sie hier.

 

 

Bahnakustik-Seminar 2019

Lupe

HIER finden sich alle Informationen zum Bahnakustik-Seminar: 

https://ifv-bahntechnik.de/bahnakustik/

Termin: 30.09. bis 02.10.2019

Neues aus der Kohleausstiegsregion

Donnerstag, 04. Juli 2019

Gruppe vor der Helmslok
Lupe

Am 3.7. besuchten die Studierenden der Schienenfahrzeugtechnik das Ausbesserungswerk Cottbus, um sich von den neuesten Nachrüstungen in der Rangierloktechnik zu informieren. Die Hinfahrt erfolgte bereits in Kleingruppen auf den Führerständen der Triebwagen, um die Arbeitsbedingungen und Erlebnisse der Triebfahrzeugführer hautnah zu erleben. Die Ausbilder und Lokführer von DB Regio Nordost waren genauso begeistert wie die Studierenden.

In Cottbus wurde die in mehrjähriger Arbeit entwickelte Modernisierung der schweren Rangierlok DB Reihe 290 zur Helms-Lok (Hybrid Electronic-Mechanical Shunter) vom Werkleiter Dr. Krug und den Herren Gorlt und Drogla erläutert. Durch Ersatz des Hydraulischen Getriebes durch ein Planetengetriebe, Hybridisierung mit Generator, Batterie, Elektromotoren und einer sehr intelligenten Traktionssteuerung, die u.a. die Bremsenergie zur Speisung der Batterie nutzt, können 20% Diesel gespart werden, mit derselben Schadstoffreduktion und vor allem CO2reduktion. Nicht nur verschiedene Abteilungen der Deutschen Bahn wirken zusammen, sondern auch der japanische Mischkonzern Toshiba und die altehrwürdigen Henschelwerke aus Kassel engagieren sich in dem Projekt. Ein Rundgang durch die großen Werkshallen, denen nun ein großer Ausbau und die Verdoppelung der Belegschaftszahlen bevorstehen, schlossen den beeindruckenden Besuch ab.

 

 

Studenten-Messungen

Donnerstag, 04. Juli 2019

Studentengruppe
Lupe

Im Rahmen des Moduls „Messungen an Fahrzeugen und Fahrwegen im Schienenverkehr - Theorie und Praxis“ wurden auch in diesem Jahr die Themen der Vorlesung in die Praxis umgesetzt. In den Übungen des Moduls wurden die Gleisparameter Schienenrauheit, Gleisabklingrate und Schienenprofile unter realen Bedingungen gemessen sowie Mikrofonmessungen zur Bestimmung der Vorbeifahr- und Anfahrgeräusche einer Lokomotive durchgeführt. Die Studenten durften bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rangierbahnhof Wustermark sowie während eines nächtlichen Einsatzes im U-Bhf Jannowitzbrücke ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Wir bedanken uns herzlich beim RLC Wustermark und der BVG für die Unterstützung.

 

 

Team des Fachgebiets Schienenfahrzeuge vor der Eurodual der HVLE

Team vor der Lok
Lupe

Team des Fachgebiets Schienenfahrzeuge vor der Eurodual der HVLE (Havelländische Eisenbahn, Berlin Spandau) mit 500 kN Zugkraft, 2800 kW Diesel und 6000 kW elektrisch ab Fahrdraht. Es wird erwartet, dass diese Lok pro Lok und Jahr bis zu 2000 t Co2 Emission einsparen wird, da sie reine Diesellokomotiven ersetzen wird.

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